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Radweg von Thyrow nach Trebbin steht auf der Kippe

„Was man hat, hat man. Und was angefangen ist, das muss zu Ende gebracht werden.“ 14 Jahre sind diese Wort vom ehemaligen Landrat Peer Giesecke (SPD) schon alt. 2005 sagte er sie während des ersten Spatenstichs für den Radweg von Thyrow nach Trebbin. Heute zeigt sich: Wo Giesecke damals den Bund klar in der Verantwortung sah, klafft im Jahr 2019 eine große Lücke.

300 Meter ist sie lang und nicht asphaltiert, sondern von wucherndem Grün bedeckt. „Der Radweg zwischen Thyrow und Trebbin endet mitten im Nichts“, sagt Trebbins Bürgermeister Thomas Berger (CDU).

Immer wieder wird auch ThyrowsOrtsvorsteherin Gertrud Klatt (CDU) auf die Piste angesprochen. Denn wenige Hundert Meter hinter dem Ortsausgang endet der Radwegunvermittelt und leitet die Fahrer wieder auf die alte Bundesstraße 101. „Darüber haben wir Thyrower uns schon lange gewundert“, sagt Klatt, „aber wir waren immer guten Glaubens, dass der Radweg bald fortgeführt wird.“

Lange war unklar, wo Bundesstraße entlang führt

Denn im mehrere Jahre dauernden Planungsverfahren für die Ortsumgehung der Bundesstraße 101 vorbei an Thyrow war er den Einwohnern noch versprochen worden.Auch Bürgermeister Berger erinnert sich daran. „Der Radweg wurde zunächst nur ein Stück weit gebaut, weil damals noch nicht klar war, wo genau die alte B 101 auf die neue schwenken würde“, so Berger.

Später wurde weiter und mehrmals umgeplant. Weil der Bund als Baulastträger der Bundesstraße damals keine Priorität und keine Planungskapazität für diesen Radwegsah, zahlte der Landkreis Teltow-Fläming die Planungskosten.

Mit der Verbindung von Thyrow nach Trebbin sollte ein wichtiges Stück des Radwegenetzes im Kreis ergänzt werden, damit irgendwann eine Verbindung von der Fläming-Skate in Luckenwalde bis an die Berliner Stadtgrenze führt. Die Baukosten von 210.000 Euro und den Grunderwerb für den zwei Meter breiten Radweg trug anschließend der Bund.

„Im Plan war der Radwegkomplett eingezeichnet“

Doch nirgendwo, auch nicht beim später zuständigen Landesbetrieb für Straßenwesen, sah man sich in der Verantwortung den Radweg zu komplettieren. Trebbins Bürgermeister Berger verweist darauf, dass seine Behörde selbst nur einer von vielen Verfahrensbeteiligten war. „Im Plan war der Radweg komplett eingezeichnet“, sagt er. „Deswegen sind wir davon ausgegangen, dass er auch komplett gebaut wird.“

Von der Deutschen Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (Deges) erfuhr er in der vergangenen Woche etwas Gegenteiliges. „Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass die 300 Meter lange Lücke des Radwegs nicht mehr gebaut wird“, berichtet Berger.

Landesbetrieb soll sich bis Ende August äußern

Der CDU-Bürgermeister und die Ortsvorsteherin wollen das nicht hinnehmen und haben ihren Parteikollegen auf Landesebene eingeschalten. Mit Nachdruck soll der Radweg doch noch realisiert werden.

„Wir werden jetzt ein Schreiben an den Landesbetrieb aufsetzen“, erklärt der Kreis- und Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum (CDU). Spätestens bis Ende August rechnet er mit einer Antwort. „Im besten Fall ist das die Zusage, dass der Radweg noch kommt“, sagt er. Von Victoria Barnack

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 30.07.2019

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