„Wir brauchen weniger Sonntagsreden“: Brandenburgs Frauenhaus-Hilfe ab 2027 wieder unsicher
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- Mittwoch, 07. Januar 2026 15:20
Luckenwalde. Für 2026 ist die Finanzierung zweier zentraler Koordinierungsstellen im Gewaltschutz in Brandenburg gesichert, die Perspektive ab 2027 bleibt offen. Das betrifft auch Einrichtungen in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming, weil Frauenhaus, Polizei, Jugendämter und Beratungsstellen in Notfällen auf landesweite Übersicht, Standards und Vernetzung angewiesen sind.
Aus einem Antwortschreiben von Sozialministerin Britta Müller an den CDU-Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum vom 18. Dezember 2025 geht hervor, dass die Mittel für 2026 bestätigt sind.…
Eichelbaum forderte am 5. Dezember in einer Pressemitteilung zügige Bescheide. Nach Angaben des Ministeriums erteilte das Landesamt für Soziales und Versorgung die Bescheide am 5. Dezember.
Ohne die landesweiten Stellen wären wir in unserer täglichen Arbeit spürbar und erheblich eingeschränkt“, teilt das Frauenhaus Teltow-Fläming auf MAZ-Anfrage mit. Die Koordinierungsstelle des Netzwerks der brandenburgischen Frauenhäuser (NbF) erstellt nach eigenen Angaben wöchentlich einen internen Lagebericht zur Auslastung aller 24 Frauenschutzeinrichtungen in Brandenburg. Der NbF betont: Die Koordinierungsstelle ist keine 24/7-Platzvermittlungsstelle, die Weitervermittlung leisten die Frauenhäuser….

Ansprechpartner: Patrick Nelte