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Eichelbaum: „Vollsperrung der B 101 bei Thyrow wird zur Belastungsprobe – schnelle Klarheit über das weitere Vorgehen notwendig“
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- Freitag, 07. August 2026 11:43
CDU-Landtagsabgeordneter fordert vom Verkehrsministerium Informationen zu Schäden, Sanierungsmaßnahmen und Zeitplan für Wiederfreigabe
Teltow-Fläming, 6. August 2026. Seit dem 31. Juli 2026 ist die Bundesstraße 101 im Bereich der Grünbrücke bei Thyrow voll gesperrt. Hintergrund sind erhebliche Rissbildungen an der Grünbrücke und daraus resultierende Zweifel an der Stand- und Tragsicherheit. Die notwendige Sperrung hat inzwischen erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in der Region.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum hat sich deshalb mit einem Schreiben an Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) gewandt und um eine zeitnahe Information zum aktuellen Sachstand und zum weiteren Vorgehen gebeten.
„Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat selbstverständlich oberste Priorität. Gleichzeitig müssen wir jetzt schnell Klarheit darüber bekommen, wie es weitergeht. Die B 101 ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen in Teltow-Fläming. Jeder zusätzliche Tag der Vollsperrung stellt Pendler, Unternehmen, Anwohner und unsere Kommunen vor erhebliche Herausforderungen“, erklärt Eichelbaum.
Besonders problematisch sei die Situation für die Stadt Trebbin und den Ortsteil Thyrow, die durch den zusätzlichen Umleitungsverkehr deutlich stärker belastet würden. Auch für den Rettungsdienst habe die Sperrung Folgen.
„Wenn Rettungswagen durch die Umleitungen länger bis zum Einsatzort benötigen, ist das ein zusätzliches Problem, das wir sehr ernst nehmen müssen. Gerade im Rettungswesen können zusätzliche Fahrzeiten entscheidend sein. Deshalb müssen auch die Auswirkungen der Sperrung auf die Einsatzzeiten des Rettungsdienstes genau betrachtet werden“, so Eichelbaum.
Der CDU-Politiker hat Verkehrsminister Crumbach unter anderem um Auskunft darüber gebeten, welche Ergebnisse die angekündigten statischen Untersuchungen erbracht haben, welche konkreten Schäden festgestellt wurden und wie diese fachlich bewertet werden.
Darüber hinaus will Eichelbaum wissen, welche Sicherungs- und Instandsetzungsmaßnahmen vorgesehen sind, wann diese beginnen können und bis wann mit einer Wiederfreigabe der B 101 gerechnet werden kann.
Auch die Entlastung der betroffenen Kommunen ist für Eichelbaum ein wichtiger Punkt. „Trebbin und insbesondere Thyrow dürfen mit den Folgen des zusätzlichen Verkehrs nicht allein gelassen werden. Wir müssen prüfen, welche kurzfristigen Maßnahmen möglich sind, um die Belastungen auf den Umleitungsstrecken zu reduzieren.“
Eichelbaum betont zugleich: „Es geht darum, gemeinsam möglichst schnell eine Lösung zu finden und die B 101 wieder schnell für den Verkehr freizugeben. Die Menschen in Teltow-Fläming brauchen verlässliche Informationen und eine Perspektive, wann die wichtige Verkehrsverbindung wieder zur Verfügung steht.“
„Ich werde die weitere Entwicklung aufmerksam begleiten und beim Verkehrsministerium nachhaken. Die B 101 ist eine Lebensader für unsere Region – ihre schnellstmögliche Wiederherstellung muss deshalb ein gemeinsames Ziel sein.“

Ansprechpartner: Patrick Nelte