Der Einsatz der umstrittenen Trojaner-Software in Brandenburger Ermittlungsverfahren sorgt in der Landespolitik für Wirbel. Innen-Experten verschiedener Parteien forderten am Dienstag umfangreiche Stellungnahmen von Innen- und Justizministerium. Dienstagabend räumte das Justizministerium ein, dass in einem weiteren staatsanwaltlichen Verfahren ein Spionageprogramm eingesetzt wurde.
Das Brandenburger Innenministerium hat den Einsatz des Trojaners verteidigt. Die Software sei im rechtlichen Rahmen eingesetzt worden, betonte ein Ministeriumssprecher gestern. Es habe eine richterliche Genehmigung vorgelegen. Dies bestätigt das Justizministerium. Dort wird darauf verwiesen, dass die Software ausschließlich zur Überwachung von Internet-Telefonaten eingesetzt worden sei. Es sei „technisch ausgeschlossen“, dass andere Daten ausgespäht worden seien, so ein Sprecher.
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Donnerstag, 06. Oktober 2011 14:42
Entscheidungen zur Vollzugslandschaft sind erst zu treffen, wenn durch ein Vollzugskonzept festgeschrieben wird, wie neuen gesellschaftlichen Voraussetzungen an einen wirksamen Resozialisierungsvollzug entsprochen werden soll!
Am 20. September 2011 empfing der rechtspolitische Sprecher der Landtagsfraktion der CDU, Danny Eichelbaum den Landesvorsitzenden des BSBD, Willi Köbke, in seinem Büro im Landtag. Hauptschwerpunkt des Gedankenaustausches waren die Vorhaben zu Änderungen im Justizvollzug des Landes in Hinsicht auf eine Reduzierung der Haftplatzkapazitäten und einer besseren Nutzung der vorhandenen Ressourcen für die Gestaltung eines wirksameren Resozialisierungsvollzuges.
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Freitag, 30. September 2011 08:39
Der Brandenburger Landtag hat sich am Donnerstag mit dem bei Großbeeren entstehenden Gefängnis des Landes Berlin beschäftigt. Die Haftanstalt muss durch einen Staatsvertrag abgesegnet werden, weil Berlin mit dem Gefängnisbetrieb hoheitliche Aufgaben auf dem Gebiet Brandenburgs wahrnehmen wird. Nach der ersten Lesung wurde das Ratifizierungsgesetz einstimmig an den Haupt- und Rechtsausschuss überwiesen. Die Landesregierungen hatten das Abkommen bereits im August unterzeichnet. Das Parlament kann dazu jetzt nur noch ja oder nein sagen.
Auf den Flächen des ehemaligen Berliner Stadtgutes Großbeeren entsteht die JVA Heidering mit 648 Haftplätzen. Rund 300 Beschäftigte des Landes Berlin sollen dort arbeiten. Richtfest wurde im Sommer gefeiert. Die Opposition kritisierte erneut den Bau als überflüssig, weil es in Brandenburg genug freie Haftplätze gäbe.
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